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Franz Beckenbauer (2007)

Franz Beckenbauer ist Fussball-Kaiser, Weltmeister und bayerischer Kosmopolit mit ganz besonderer Beziehung zu den Alpen. Als Cheforganisator und gleichsam engagierter wie charmanter Gastgeber der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hat der neben Papst Benedikt XVI weltweit bekannteste Deutsche einen weiteren Gipfel seiner einzigartigen Karriere erreicht. «Wenn dieses Ereignis vorbei ist, werde ich mit einigen Freunden erst einmal zum Klettern in die Berge gehen. Nirgendwo als dort kann ich besser entspannen», sagte der gebürtige Münchner mit Wohnsitz in Oberndorf bei Kitzbühel, der 1974 Weltmeister als Spieler und 1990 Weltmeister als Trainer geworden war.
Kitzbühel und die Alpen, sie sind für den Präsidenten des FC Bayern München, den er als Spieler, Trainer und Vorsitzender zu Deutschlands erfolgreichstem Klub geformt hat, Refugium und Kraftquelle zugleich. Dorthin zog er sich immer wieder mit seinen engsten Mitstreitern und Beratern zurück, um für die WM 2006 Ideen und Strategien zu entwickeln. Dort, am Fusse des «Wilden Kaiser», entstand dann auch der offizielle WM-Slogan, der zum Programm werden sollte für ein Sommerfest des Weltfussballs voller Fröhlichkeit, Enthusiasmus und Leichtigkeit: «Die Welt zu Gast bei Freunden».
Mit diesem Slogan begrüsste er bei seiner Welcome-Tour zu den 31 WM-Gastländern Präsidenten, Premiers und Prinzen, die ihn empfingen. Franz Beckenbauer, seit 2007 als Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees in die Regierung des Weltfussballs gewählt, ist auch ein überzeugter Botschafter der Berge.
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Anhänge und Verweise
- Impressionen 2007 (Fotogalerie)
- Die Gaststadt des Jahres 2007: Hamburg
- Beckenbauer hat Herbert entgegengenommen
- Ganze Preisverleihung auf WebTV der Jungfrau Zeitung

